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Kirchenchor Gellmersbach-Eberstadt Frühling/Sommer 2021

Vorerst finden keine Chorproben statt.

Lieber Chorsängerinnen und Sänger,

am 2. Mai ist Sonntag Kantate, da würden wir eigentlich im Gottesdienst singen.

Sie haben alle die Noten der "Frühlingsträume" oder "Grüß Gott, du schöner Maien" bekommen

 So versuchen wir es jetzt jeder für sich und vielleicht auch bald wieder alle zusammen mit dem Singen.

  

 "Grüß Gott, du schöner Maien"

    

 "Grüß Gott, du schöner Maien", Altstimme

 

"Frühlingsträume"

Weit zieht der Winter sich zurück,
es grünen Busch und Bäume.
Das Lied der Nachtigall heißt Glück
im Glanz der Frühlingsträume.

Natur uns schon erahnen lässt
was wir bald nicht mehr missen
und weisend auf das Osterfest
blüh´n leuchtendgelb Narzissen.

   

 "Frühlingsträume" Alt

  

"Frühlingsträume" Tenor

  

"Frühlingsträume" Bass

  

 

 


 

Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274)

1. Der Herr ist mein getreuer Hirt, hält mich in seiner Hute, darin mir gar nicht mangeln wird jemals an einem Gute. Er weidet mich ohn Unterlass, da aufwächst das wohlschmeckend Gras seines heilsamen Wortes.

2. Zum reinen Wasser er mich weist, das mich erquickt so gute, das ist sein werter Heilger Geist, der mich macht wohlgemute; er führet mich auf rechter Straß in seim Gebot ohn Unterlass um seines Namens willen.

3. Ob ich wandert im finstern Tal, fürcht ich doch kein Unglücke in Leid, Verfolgung und Trübsal, in dieser Welte Tücke: denn du bist bei mir stetiglich, dein Stab und Stecken trösten mich, auf dein Wort ich mich lasse.

5. Gutes und viel Barmherzigkeit folgen mir nach im Leben, und ich werd bleiben allezeit im Haus des Herren eben auf Erd in der christlichen G'mein, und nach dem Tode werd ich sein bei Christus, meinem Herren.

 

Wenn die Last der Welt (EG 618  Christoph Zehendner)

1. Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht, hört er dein Gebet.
Wenn dich Furcht befällt vor der langen Nacht, hört er dein Gebet.

[Refrain]
Er hört dein Gebet, hört auf dein Gebet.
Er versteht was sein Kind bewegt, Gott hört dein Gebet.

2. Wenn du kraftlos bist und verzweifelt weinst, hört er dein Gebet.
Wenn du ängstlich bist und dich selbst verneinst, hört er dein Gebet.

[Refrain]

3. Wenn die Menschheit vor ihrem Ende steht, hört er dein Gebet.
Wenn die Sonne sinkt und die Welt vergeht, hört er dein Gebet.

[Refrain]  

 

Jauchzt, alle Lande (EG 279 nach Psalm 66)                                                                                                             Die Hoffnungssteine der Kinderkirche

1) Jauchzt, alle Lande, Gott zu Ehren, rühmt seines Namens Herrlichkeit,
und feierlich ihn zu verklären, sei Stimm und Saite ihm geweiht.
Sprecht: Wunderbar sind deine Werke, o Gott, die du hervorgebracht;
auch Feinde fühlen deine Stärke und zittern, Herr, vor deiner Macht.

2) Dir beuge sich der Kreis der Erde, dich bete jeder willig an,
dass laut dein Ruhm besungen werde und alles dir sei untertan.
Kommt alle her, schaut Gottes Werke, die er an Menschenkindern tat!
Wie wunderbar ist seine Stärke, die er an uns verherrlicht hat!

4) Rühmt, Völker, unsern Gott; lobsinget, jauchzt ihm, der uns sich offenbart,
der uns vom Tod zum Leben bringet, vor Straucheln unsern Fuß bewahrt.
Du läuterst uns durch heißes Leiden, wie Silber rein wird in der Glut,
durch Leiden führst du uns zu Freuden; ja alles, was du tust, ist gut.

8) Gelobt sei Gott und hochgepriesen, denn mein Gebet verwirft er nicht;
er hat noch nie mich abgewiesen und ist in Finsternis mein Licht.
Zwar elend, dürftig bin ich immer und schutzlos unter Feinden hier;
doch er, der Herr, verlässt mich nimmer, wendt seine Güte nie von mir.

 

 

Gott gab uns Atem (EG 432)

1. Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, daß wir auf ihr die Zeit bestehn.

2. Gott gab uns Ohren, damit wir hören. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

3. Gott gab uns Hände, damit wir handeln. Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.

 

2020

 

Sonntag, 1. November 18 Uhr Abendliedersingen des Kirchenchors in der Ulrichskirche entfallen

 

 

Liebe Sängerinnen und Sänger unseres Kirchenchors

am Samstag, 18. Juli um 19 Uhr

hatten wir zu einer musikalischen Sommerandacht

in die Ulrichskirche Eberstadt eingeladen.

Es erklangen alte und neue Lieder.

Mit dem gebotenen Abstand konnten wir uns endlich mal wieder sehen.

Die Lieder und Texte waren sehr wohltuend für Geist und Seele.

Bei einigen Liedern durfte Sie, die Chorsänger/innen auch mitsingen (natürlich mit Mund-Nasenschutz)

Das Konzert wurde aufgezeichnet und kann bei der Chorprobe erworben werden.

 

 

 

 

 

 


 

2019

Unter dem Motto "Alle Jahre wieder" haben wir ein abwechslungsreiches Adventskonzert in der vollbesetzten Leonhardskirche in gemütlicher Andacht dargeboten.

Am nächsten Abend dann in der Ulrichskirche das gleiche Konzert mit großem feierlichen Klang, immer unter Beteiligung der vielen Besucher/innen

Allen Beteiligten herzlichen Dank fürs Musizieren.

 

 

Kirchenchor Gellmersbach-Eberstadt 2019

 

 

Mit stehenden Ovationen bejubelten die Konzertbesucher unser Konzert "Halleluja" in der Eberstädter Ulrichskirche am Sonntag 14. Juli anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kirchenchors Eberstadt.

Vor allem Lieder aus dem neuen Gemeindeliederbuch erklangen, unterschiedlichst dargeboten mit dem Kirchenchor Eberstadt-Gellmersbach (und einigen Sängern/innen vom Bonhoeffer-Singkreis), mit Band, oder Streichern, a cappella in Solistenbesetzung, mit Saxofon, Klavier oder Orgel, weit im Raum verteilt von den Chorsängern (Von allen Seiten umgibst du mich), teilweise unter Mitwirkung der Gäste, oder doppelchörig von der Empore. Immer wieder ergänzt durch passende Bibeltexte oder Erzählungen.

  

Obwohl das Konzert über 90 Minuten dauerte, erklatschten sich die Besucher noch die Zugabe "Danke für die Sonne", von Andrea Adams-Frey. "Wir hätten auch noch eine Stunde zugehört und mitgesungen," so die Aussagen vieler begeisterter Zuhörer. Hinterher wurde rund um die Kirche gefeiert, alte Fotos betrachtet, und sich unterhalten bis spät in die Nacht.

 

 

 

 

August 2019

 

Liebe Sängerinnen und Sänger,

am 6. Januar in der Ulrichskirche,

am 29. Januar bei den Bibeltagen im CVJM-Heim,

am 3. Februar in der Leonhardskirche,

am Sonntag Judika in der Ulrichskirche,

am Ostersonntag und an der Konfirmation wieder in der Leonhardskirche.

Wir waren schwer im Einsatz.

Zur Entspannung dann unser schöner Ausflug an Himmelfahrt.

Dann ging es auf die „Zielgerade“.

Viele von Ihnen haben am 7. Juli beim Konzert „Halleluja“ in Sontheim mitgewirkt oder zugehört, um gut für unser Konzert am 14. Juli gewappnet zu sein.

Und das waren Sie.

Sie haben die Besucher total begeistern können, von Anfang an.

Sie haben so überzeugt und fröhlich ansteckend „Halleluja“ (übersetzt: Lobet Gott) in allen Facetten gesungen, dass die Zuhörer auch noch eine Stunde länger mitgemacht hätten (Originalton von einigen Besuchern)

Dafür meinen herzlichsten Dank, auch im Namen von allen Zuhörern.

Am Donnerstag, 5. September 20 Uhr ist die Chorprobe für den BUGA-Auftritt im Matthäusgemeindehaus Sontheim.

(Ihr seid das Salz, Unser Gott hat uns geschaffen, Danke für die Sonne, Leben aus der Quelle)

Da bekommen Sie auch Ihre Tageskarte für den nächsten Tag, falls Sie nicht sowieso schon eine Dauerkarte haben.

Und hier erfahren Sie auch, wo man sich wann zum Soundcheck und zur Stellprobe auf der Sparkassenbühne trifft. Wer erst am 6. September dabei sein kann, muss sich bei mir melden.

Beim Erntedankfest am 29. September in Gellmersbach und am 13. Oktober in Hölzern werden wir im Gottesdienst die Lieder von der BUGA singen.

Zur Adventszeit werden wir am Samstagabend 14.12. in der Leonhardskirche ein schönes Programm singen.

Das gleiche Programm am Sonntagabend 15.12. in Eberstadt

Es werden auch wieder viele Lieder zum Mitsingen für die Besucher dabei sein.

 

Ich freue ich mich schon wieder aufs Singen mit Ihnen.

Viele Grüße Ihre Chorleiterin Susanne Weingart-Fink

 

 

 


 

 

Kirchenchor Gellmersbach  2018 

 

Reformationsfestgottesdienst

Beim Reformationsfestgottesdienst am 31. Oktober 2018 in der Kilianskirche Heilbronn wurde das neue Gemeinde-Liederbuch „Wo wir dich loben PLUS“ vorgestellt.

Unser Chor hat bei der musikalischen Vorstellung entscheidend mitgewirkt. Ein kleines Video ist auf Youtube zu sehen.

Und auch in unserer Gemeinde werden wir ab 1. Advent immer wieder aus diesem Liederbuch singen.

 

 

 

Liebe Sängerinnen und Sänger,

sehr bewegte Chormonate liegen hinter uns.

Im Januar Gottesdienst zur Mitarbeiterfeier, Alliansgebetstag, Karfreitag, Goldkonfirmation, Sonntag Kantate, Trinitatis in Eberstadt, Gottesdienst zur Verabschiedung von Fr. Frank als Chorleiterin, Weißenhof, Gemeindefest Gellmersbach, verschiedene Ständchen.

In dieser Zeit sind wir Gellmersbacher und Eberstädter sehr gut zusammengewachsen und haben festgestellt, dass es nur gemeinsam möglich ist, einen schönen Chorklang zu haben, dass es aber auch auf jeden Einzelnen ankommt.

Für das alles möchte ich Ihnen ganz herzlich danken.

Die Chorproben werden jetzt bis Weihnachten grundsätzlich im Pfarrhaus Eberstadt stattfinden.

Wir werden am 11. September die erste Chorprobe haben, es wäre wunderbar, beim Erntedankfest am 7. Oktober in Gellmersbach und am 14. Oktober in Hölzern zu singen.

Dazu werden wir Lieder auswählen, die wir sowieso für das Reformationsfest am 31. Oktober in der Heilbronner Kilianskirche üben.

Bitte versuchen Sie, in der Heilbronner Kilianskirche dabei zu sein, ich möchte da nicht plötzlich mit halber Chorstärke stehen.

 

Zur Adventszeit werden wir am 3. Advent morgens in der Ulrichskirche und abends in der Leonhardskirche ein schönes Programm singen.

Es werden auch wieder viele Lieder zum Mitsingen für die Besucher dabei sein.

 

 

 

 


 2017

 

 Gellmersbacher Adventsfenster - Mitsingkonzert "Es wird nicht immer dunkel sein"

Im Rahmen der Gellmersbacher Adventsfenster luden die Kirchenchöre Gellmersbach und Eberstadt am 2. Advent zu einem Mitsingkonzert in die Leonhardskirche ein.

Das Flötenensemble Divertimento aus Eberstadt , Geigerin Sarah Schmid, Solistinnen Susanne und Sarah Dierolf aus Gellmersbach unterstützten die Chorsänger.

Schon nach wenigen Tönen breitete sich eine adventlich besinnliche Stimmung in der fast voll besetzten Gellmersbacher Kirche aus.

Eine Chorkantate von W.C. Briegel, Steirische Flötenmusik, nachdenkliche Texte, vor allem aber viele gemeinsam mit den Besuchern gesungene traditionelle und neue Advents- und Weihnachtslieder erklangen.

„Ich hätte noch eine Stunde weitersingen können“, so die Aussage nicht nur einer Besucherin beim anschließenden Punsch- und Glühwein-Ständerling vor der Kirche.

 

Kirchenchorausflug zum Landeskirchenmusikfest

Einen Ausflug, vollgepackt mit Musik zum Mitmachen und Zuhören haben sich Chorsänger/innen der Kirchenchöre Gellmersbach, Eberstadt und Sontheim am Samstag 15. Juli in Stuttgart beim Landeskirchenmusikfest "...da klingt Freiheit", gegönnt.

Um 8.20 Uhr Abfahrt am Bahnhof Neckarsulm, dann Heilbronn. 

Vorfreude auf die gebuchten Workshops.

Z.B. Singalong "Best of Oratorium“, morgens geübt, abends mit über 100 Projektsängern/innen und einem großen Orchester unter der Leitung von LKMD Matthias Hanke in der Heslacher Matthäuskirche aufgeführt.

Oder sich die große Mühleisenorgel der Stiftskirche von Stiftskantor Kay Johannsen und Volker Lutz erklären und vorführen lassen, die 11 Glocken der Stiftskirche vorgestellt bekommen. Oder das neu konzipierte Liederheft „Wo wir dich loben II“ zusammen mit über 90 singbegeisterten Teilnehmern kennenlernen, oder Chorleitungspraxis mit dem Profi üben, oder musikalische Raumklangexperimente ausprobieren. Oder, oder: Leider kann jeder nur an zwei der über 30 verschiedenen musikalischen Workshops teilnehmen, sonst müsste die Veranstaltung eine ganze Woche dauern.

Zwischendurch ein schnelles Brötchen oder einen Kaffee to Go im Stehen, Laufen. An solchen Tagen sind Essen und Trinken Nebensache.

Dann nachmittags in der Porschearena mit über tausend Sängern/Musikern zusammen u.a. das Händel'sche Halleluja, Mendelssohn-Stücke, Gospel- und Barockmusik singen, eingebettet in Texte, gemeinsame alte und neue Kirchenlieder.

Zurück mit der U11 in die Stadt. Dann bis in die Nacht hinein unterschiedliche Abendkonzerte in der Leonhards-, Matthäus- und Stiftskirche besuchen und erst um 0.30 Uhr beschwingt und ausgelassen und mit den Köpfen voller Musik wieder nach Hause kommen.

Susanne Weingart-Fink

 

 

 

 

 

 


 2016

 

Liebe Sängerinnen und Sänger,

Auf Einladung von Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke und Landesbischof Otfried July war der Sontheimer Singkreis am Dienstag, 27. September um 18 Uhr im Hospitalhof in Stuttgart beim Abschlussgottesdienst der Partnerschaftskonsulation von Partnerkirchen aus 25 Ländern dabei. Auch einige Gellmersbacher Chorsängerinnen waren mit dabei.

Und ein spannendes Jahr, das Reformationsjubiläumsjahr, liegt vor uns.

Ich habe mich mit Ihnen entschieden, das „Lutheroratorium „Gaff nicht in den Himmel“ von Matthias Nagel im kommenden Jahr 3mal aufzuführen. Mitbeteiligt sind außer Ihnen die Sontheimer, die Eberstädter und noch einige einzelne Sänger/innen. Alles in allem werden wir 80-90 Mitwirkende (Instrumentalisten inclusive) sein.

Das ist ein wahrlich großes Projekt und ich freue mich riesig, es mit Ihnen einzustudieren und zur Aufführung zu bringen.

Am 10. November 2016 wird die Uraufführung mit dem Komponisten in Hagen-Haspe stattfinden, ich habe vom ihm 6 Freikarten und werde mit Interessierten hinfahren

Matthias Nagel, der Komponist, wird auch eine unserer Aufführungen besuchen.

Zur Adventszeit werden wir mit den Eberstädtern zusammen singen und am 3. Adventswochenende samstag in Eberstadt und sonntags in Gellmersbach ein schönes, Ihnen schon bekanntes Programm singen. Es werden auch viele Lieder zum Mitsingen für die Besucher dabei sein.

 Ihre Chorleiterin Susanne Weingart-Fink

 

 

 


 2015

Im Gottesdienst Ende Februar, bei der Konfirmation im März, am Ostersonntag im April und beim Erntebittgottesdienst im Juni gestaltete der Kirchenchor die Gottesdienste mit verschiedensten Chorstücken mit.

Musik von J.S. Bach ebenso wie die brandneuen Lieder aus dem Kirchentagsliederbuch.

Einige Sänger/innen waren beim Klang des Südens, dem Eröffnungsabend des Kirchentags am 3. Juni in Stuttgart dabei, um mitzusingen beim großen Chor mit 4000 Sängern/innen auf 9 Bühnen und die begeisternde Stimmung mitzuerleben.

 

Klang des Südens

 

Nach dem mehrtägigen Ausflug im vergangenen Jahr zum Chorfest nach Leipzig, also diesmal Kirchentag in Stuttgart. Direkt vor der Haustür. Zur Eröffnung und Klang des Südens wollen wir auf jeden Fall hin und besuchen im Vorfeld auch eine Chorprobe in Heilbronn. 

Mit 17 Sängern/innen aus den Chören Gellmersbach, Eberstadt, Ellhofen und Sontheim schließen wir uns der großen Gruppe aus Neuenstadt an, sehr bequem mit dem Reisebus nach Bad Cannstatt zu fahren, dann eine Station mit der S-Bahn.

Am Hauptbahnhof ist schon ein bisschen Kirchentagsgedränge, alles ist gut ausgeschildert, junge Leute in leuchtenden Westen weisen den Weg, von Stuttgart 21-Baustelle kaum was zu merken.

 

Wir sind auf der kleineren Bühne 1 im oberen Schlossgarten eingeteilt, herrlich umgeben von großen Bäumen neben dem Eckensee. Mehrere Hundert Sänger/innen finden sich an unserer Bühne ein.

Jetzt ist erst mal Chorprobe mit Sound-Check angesagt. Besser als erwartet finden wir die Einsätze und finden als Chor zusammen. Der ganze Auftritt ist minutiös getaktet, exakt um 22.27 Uhr werden die Glocken läuten, da muss der Chor fertig sein. Die Vorfreude auf den Abend steigt. Ein Hallo mit Chorleuten, die wir von Leipzig her kennen an unserer Bühne.

 

16.30 Uhr Zeit zur freien Verfügung. Die Verpflegungs-Stände des „Abend der Begegnung“ anschauen, die dürfen aber leider erst nach dem Gottesdienst verkaufen, also beglücken wir den Stuttgarter Einzelhandel. An der Königstraße ist zeitweise kaum ein Durchkommen möglich, so viele bewegte Menschenmassen. Die ganze Innenstadt ist in Bereiche eingeteilt, farblich markiert, Allgäu und Bodensee, Unterland, Hohenlohe, Schwäbischer Wald....

Um 18.15 Uhr Eröffnungsgottesdienst am Schlossplatz, Rotebühlplatz und Marktplatz. Mit Tausenden drängen wir uns am sonnigen Schlossplatz, um einen schmalen Blick auf die große Leinwand zu ergattern. Trotzdem natürlich bewegend die gemeinsamen Lieder, die Predigt zum Kirchentagsthema „..damit wir klug werden“ von Landesbischof Frank Otfried July.

 „Der Bischof betonte, der Kirchentag solle zwar Klugheitsregeln für das Zusammenleben in unserem Land suchen und finden, aber „wenn das alles wäre, dann wäre der Kirchentag allein ein Klugheitskongress“. Es gehe aber darüber hinaus darum, die „Herzensweisheit des Glaubens“ zu erlangen, betonte July. Das bedeute „schwäbisch gesagt: Ein Glaubenscleverle werden“, erklärte augenzwinkernd der Bischof und erntete Gelächter und Applaus. Wir sollten uns nicht einbilden, wir seien schon klug, während „Tag für Tag Menschen im Wassergrab des Mittelmeeres oder auch in Südostasien versinken und Flüchtlinge weltweit herumirren“, so July.“

Nach dem Gottesdienst sind Hunderttausende Besucher/innen auf dem Weg, hat es den Anschein. Trotzdem zwischendurch immer wieder überraschende Begegnungen mit Menschen, die man länger nicht gesehen hat.

Überall leckere regionale Essensangebote von den Kirchengemeinden, Spiel- und Bastelangebote. Es ist kaum möglich, sich alles anzuschauen.

Um 21.30 Uhr Treffen an unserer Bühne am Schlossgarten. Die Band ist dort noch voll zu Gange. „Geil, geil, geil“ schallt es uns entgegen-hä? Sind wir auf dem Kirchentag?

Punkt 22 Uhr stehen wir alle auf unseren Plätzen, Bläsermusik, Volkslieder, Lobe den Herren mit Tausenden Kehlen (alle Gäste singen mit!!), Band-begleitete neue Kirchenlieder, Gospel, für jeden Geschmack was dabei. „Kein schöner Land“ am Eckensee unter alten Bäumen mit hunderten Glühwürmchen in der Luft, das ist schon fast kitschig. Dann Abendsegen, gemurmelte Psalmworte, „Nun ruhen alle Wälder“ im Kerzenmeer mit allen zusammen, bis in die Bahnsteige der S-Bahn sind wir begleitet mit „Laudate omnes gentes“ - Kirchentagsstimmung pur.

 

Nach den Sommerferien wird es weitergehen mit der Vorbereitung zum Erntedankfest am 4. Oktober in unserer Leonhardskirche in Gellmersbach, mit den Proben zum Reformationsfest in der Heilbronner Kilianskirche am 31. Oktober und mit der Adventskantate „Machet die Tore weit“ von Heinrich Schütz ,die am 2. Advent in Gellmersbach und am 3. Advent in der Ulrichskirche in Eberstadt gemeinsam mit dem Eberstädter Kirchenchor aufgeführt wird.

 

 

 

 


 

2014

Zur Einsetzung des neuen Kirchengemeinderats im Januar, zum ökumenischen Abendgottesdienst im Februar, sowie zur Konfirmation, zur Goldkonfirmation und an Karfreitag gestaltete der Kirchenchor die Gottesdienste mit.

Ein Teil des Kirchenchors wird vom 27.-29 Juni 2014 zusammen mit Sängern/innen befreundeter Chöre am Deutschen evangelischen Chorfest in Leipzig teilnehmen, weshalb jetzt natürlich vorrangig die Literatur für Leipzig geprobt wird.

Am 5. Juli 2014 um 19 Uhr lädt die Chorleiterin zu einem Konzert “Gruß aus Leipzig“ in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Sontheim ein, wo die Leipzigreisenden und weitere Sänger/innen das Leipzig-Programm präsentieren.

2 Wochen später beim Gemeindefest konnten Sie auch nochmals Teile daraus hören.

Am Erntedankfest gestaltete der Kirchenchor den Gottesdienst mit liturgischen Stücken und Liedern mit.

Die Weihnachtsgeschichte von Christian Lahusen wurde im Christfest-Gottesdienst vom Kirchenchor unter Beteiligung von Instrumentalisten dargeboten.

 


 

2013

An Weihnachten 2013 sang der Kirchenchor „Die Weihnachtsgeschichte“

von Max Drischner. Die volkstümliche, sehr anrührende feierliche Musik wurde von Chor und Solisten dargeboten.

Aus dem Nachwort des Komponisten: "Als mir zur Gewissheit geworden war, dass der Krieg unsere Heimat (Schlesien) überfluten würde, schrieb ich für meinen Chor und meine Brieger Gemeinde im Advent 1944 die Weihnachtsgeschichte. Mit drei Aufführungen nahmen wir bewusst Abschied von unserem Dom St. Nikolai. Bald darauf sank er und unsere ganze Brieger Welt in Trümmer, eine Welt, an die alle, die daran teilhatten, mit Freude und Dankbarkeit zurückdenken...."

 
Dietrich-Bonhoeffer-Oratorium   
 
Mit großem Erfolg haben der Kirchenchor Gellmersbach und der Singkreis der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde HN-Sontheim das zeitgenössische Dietrich-Bonhoeffer-Oratorium von Matthias Nagel und Dieter Stork am 6. Juli 2013 in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und am 14. Juli 2013 in der Kirche des Klinikums am Weißenhof zur Aufführung gebracht.
Auf Einladung von KMD Gerhard Frisch und Dekan Georg Ottmar aus
Weinsberg haben die Chöre das Dietrich-Bonh.-Oratorium mit großem Erfolg nochmal in der Johanneskirche in Weinsberg aufgeführt.+
  

Widerstand – auch heute!?

 

Was führt die Gellmersbacher samt Pfarrer am Sonntag Morgen in die Kirche auf den Weissenhof? Susanne Weingart-Fink, die Chorleiterin vom Kirchenchor Gellmersbach und vom Singkreis der Bonhoeffer Kirche Heilbronn-Sontheim.

Sie hat mit ihren Chören und einem Orchester das Dietrich-Bonhoeffer-Oratorium von Matthias Nagel (2005, mit Originaltexten, Konzeption Dieter Stork) hier aufgeführt.

Die ca. 60 Musiker/innen haben über 2 Stunden hinweg mit hoher Konzentration den dramatisch-tragischen Spannungsbogen aufrecht erhalten. Eine enorme Leistung für die Sängerinnen und Sänger der beiden Kirchenchöre, die Frau Weingart-Fink über Dekanatsgrenzen hinweg zum gemeinsamen Einstudieren zusammenbrachte. Das Können aller Beteiligten kam durch die hervorragende Akustik der Kirche auf dem Weissenhof wunderbar zur Geltung und wurde von den Gottesdienstbesuchern mit großem Applaus belohnt. Neben den Gellmersbachern hat diese Erstaufführung viele Musikinteressierte aus Nah und Fern angelockt. Wer „nur“ noch einen Stehplatz bekam, konnte die Musik über die offenen Kirchentüren und -fenster beim Auf und Ab unter den alten, hohen Bäumen meditierend in sich aufnehmen. Auch zahlreiche PatientInnen hat die eingängige, zu Herzen gehende Musik-Botschaft so ergriffen, dass ein pünktliches Mittagessen auf Station zur Nebensache wurde.

Das Werk von Matthias Nagel, Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford, befasst sich nicht nur historisch mit dem Leben Dietrich Bonhoeffers, seinem Verständnis von Kirche und Glauben, seinem Widerstand gegen das Nazi-Regime und schließlich seiner Hinrichtung im April 1945, sondern auch mit dem Thema Widerstand heute. Dass Bonhoeffers Widerstand und Standhalten mit seiner Hinrichtung endet, nimmt die Zuhörenden mit. Gleichzeitig gehen sie, wie die SängerInnen und MusikerInnen auch, gestärkt durch Musik, Lieder und Texte aus der Kirche hinaus.

Gleich zu Beginn geht es um Bonhoeffers Gedanken von der „Gemeinschaft der Heiligen“. Heiter und stimmkräftig singt der Chor davon, dass Gott uns in diese Gemeinschaft einlädt.

Kritische Songs im Stil der Dreigroschenoper bringen klar zum Ausdruck: „Nur wer für die Juden schreit, darf auch gregorianisch singen!“

Immer wieder stellt der Text einen Bezug zu uns heute her: „Und wir? Heute?“ Da haben die Zuhörenden deutlich gespürt: wir dürfen nicht nachgeben und uns gemütlich zurücklehnen. Es gibt auch heute so viele Unrechtsstrukturen, in die wir verwickelt sind, und die es erfordern, dass wir aufstehen und uns einmischen; ebenso für einen schonenderen Umgang mit der Schöpfung.

Doch selbst Bonhoeffer ist manchmal verzagt und innerlich zerrissen. Ausgedrückt hat er dies in einem Morgengebet für Mitgefangene, das den Weg aus der Zelleneinsamkeit in die Öffentlichkeit fand: „In mir ist es finster“, gesungen in lautem, verzweifeltem Ton von den Männerstimmen - „aber bei dir, Gott, ist das Licht!“, geheimnisvoll leise gesungen von den Frauenstimmen und von der Gellmersbacher Konfirmandengruppe, die so mutig war, teilweise den Chorpart alleine zu übernehmen! Plötzlich hat das Orchester auf Pianissimo umgeschaltet, damit die zarten, hellen Stimmen der Jugendlichen deutlich vernehmbar waren.

ChorsängerInnen haben mir gesagt, wie sehr sie solche stärkenden Texte durch die vielen Proben verinnerlicht haben und als großen Gewinn mitnehmen.

Gut getan hat auch ein Gemeinschaftsgefühl unter den GottesdienstbesucherInnen und Musizierenden: die Offenheit, unter den Zumutungen und Ungerechtigkeiten dieser Welt zu leiden, und gleichzeitig gestärkt zu werden, dagegen aufzustehen.

Bärbel Herrmann-Kazmaier, Pfarrerin auf dem Weissenhof
 

Das Liedoratorium über das Leben des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffers entstand 2005 vom Kirchenmusiker und Komponisten Matthias Nagel mit Texten von Dieter Stork unter Verwendung von Originalzitaten.
Das Werk befasst sich mit dem Leben und Denken und Wirken Bonhoeffers. Der Theologe sprach sich bereits 1933 entschieden gegen die Diskreditierung von Juden durch die Nazis aus aus und forderte seine Kirche vergeblich auf, klar Stellung zu beziehen. Er gehörte auch der Widerstandsgruppe um den 20. Juli an.
Die leicht zu verstehende Musik orientiert sich in weiten Teilen an der Stilistik der 30-er Jahre wie sie z.B. aus den Songs der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill bekannt ist.
Ein Großteil der Lieder wird vom Singkreis der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und vom Kirchenchor Gellmersbach vorbereitet. Einen ausgewählten Teil wird der Projektchor singen.
Die Chöre werden von einem Streicher-Bläser- und Band-Ensemble begleitet.
Zwischen den einzelnen Liedern werden vom Sprecher Texte vorgetragen.


 

Sommerausflug des Kirchenchores Gellmersbach 2012

Chorleiterin Frau Susanne-Weingart Fink hatte wie immer eine kleine, feine Tagestour zusammengestellt. Der noch immer aktive Sänger Paul Bauer hatte die Idee dazu, den Gottesdienst in seiner zweiten Heimat in Ingelfingen zu besuchen.

Gesagt, geplant und getan. Mit dem Bus von Barthau fuhren wir dann von Gellmersbach über Hardthausen am Kocher entlang nach Ingelfingen. Kaum im Bus Platz genommen, stimmte die Chorleiterin auch schon im Frühtau zu Berge und andere sommerliche
Volkslieder an.

Im Gottesdienst sorgte dann der Chor mit drei kirchlichen Liedern für die musikalischen Abschnitte:
- Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst
- Ich steh in meines Herren Hand
- Lobe den Herren meine Seele


Hier gab es auch stimmkräftige Unterstützung von den mitgereisten Gästen der Chöre aus Weinsberg und Eberstadt. Frau Weingart-Fink führte an der Orgel durch diesen feierlichen Gottesdienst. Die wunderschöne und gut gefüllte Kirche erfüllte alle mit einem großen Klangerlebnis.


Wir fuhren weiter durch das herrliche Kochertal nach Braunsbach. Hier wartete im Gasthaus zum Löwen - mit eigener Metzgerei - ein ausgezeichnetes Mittagessen auf die jetzt hungrigen Sänger. Stimmung und Wetter waren sehr gut, so dass wir uns alle gestärkt auf den Weg nach Schwäbisch-Hall machten. Unterwegs dorthin bot sich allen ein imposantes Bild, unter der riesigen Kochertalbrücke unterdurchzufahren.


In Schwäbisch-Hall erlebten wir den Höhepunkt des Tages. Im Würth-Museum, in der umgebauten Johanniterkirche besichtigten wir kostbare Gemälde. Als Highlight hängt dort seit Januar die berühmte Schutzmantel Madonna von Hans Holbein dem jüngeren
des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen. Dieses Werk gehört zu den bedeutendsten und berühmtesten Gemälden des 16. Jahrhunderts. Man schätzt den Preis, den Herr Würth Sen. hierfür investiert hat, auf gut 50 - 60 Mio. Euro. In der einzigartigen
Atmosphäre dieser umgebauten Kirche genossen alle nicht nur die Schönheit der vielen Gemälde, sondern erfuhren auch sehr viel über Entstehung und Bedeutung dieser Werke durch einen sachkundigen Führer. Schraubenkönig Würth zeigt hier der Öffentlichkeit Kunstschätze für mehrere hundert Millionen Euro aus seinem Privatbesitz.


Schwäbisch-Hall ist eine liebreizende kleine Stadt in der es sich immer lohnt zu bummeln und zu schauen. An diesem Sonntag waren Kramer-, Trödel- und Jacobimarkt und so hatten wir alle noch viel Kurzweil beim schlendern, schauen, schmökern und
schlecken. Wie immer beeindruckte die große Freitreppe der Kirche St. Michael. Die dort jährlich im Sommer stattfindenden Freilichtspiele sind berühmt und bekannt. Einige besuchten ein Marionetten-Theater und andere genossen den herrlichen Rundblick auf der Dachterasse des umgebauten und renovierten Sud-Hauses. Hier rundeten ein frisch gezapftes Pils und/oder ein Viertele den viel zu schnell zu Ende gehenden schönen Tag ab.

 


 2011

Nach unserem feierlichen Vaterunser-Konzert im Januar und den Gottesdiensten an Ostern, Konfirmation, Goldkonfirmation und Gemeindefest planen wir für den 1. Advent wieder ein Konzert.

Mit dabei sein wird diesmal der Kirchenchor Sülzbach, ein Streichquartett und die Sopranistin Stephanie Lipp.

Das Konzertprogramm mit Engelsliedern und der barocken Kantate „Mache dich auf, werde Licht“ von Briegel werden wir am 1. Advent morgens in einem musikalischen Gottesdienst in der Kilianskirche Sülzbach und abends um 18 Uhr als Adventsfenstereröffnung in der Gellmersbacher Leonhardskirche aufführen.

In diesem Rahmen wird in der Leonhardsirche auch die Engelsbilderausstellung von Fr. Hilde Schmegner aus Willsbach eröffnet. Die Bilder bleiben die ganze Adventszeit über in unserer Kirche und können an jedem Adventswochenende morgens im Gottesdienst und abends von 18-19 Uhr betrachtet werden.

 

 

 


 

 

Ausflug des Gellmersbacher Kirchenchors in den Schwarzwald 2010 

(eine der beliebtesten Reiseregionen Deutschlands).

Abfahrt 7 Uhr bei Omnibus Barthau. Auf der A 81 ging es Richtung Singen bis Abfahrt Oberndorf über Dornhan zum 1. Ausflugsziel Alpirsbach. In der romanischen, fast 1000 Jahre alten Klosterkirche, besuchten wir um 9.30 Uhr einen Gottesdienst. Beeindruckend ist schon das Eingangsportal, dann durchschreitet man eine Säulenbasilika. Eine weitere Besonderheit der Kirche ist die Orgel, die erste mobile Orgel Deutschlands. Die Kirche ist ein musikalisches Zentrum in der Region, mit vielen Konzerten. Um bei Konzerten eine gute Klangqualität zu haben, kann die Orgel mittels eines Luftkissens vor den Altar, in die Mitte des Raumes schweben, eine faszinierende Einheit von Raum und Klang. Anzumerken ist noch, dass unsere Chorleiterin, Frau Weingart-Fink ein Stück auf der Orgel spielen durfte. Wir waren mit 2 Liedern an der Gottesdienstgestaltung beteiligt. Der Gottesdienst war für Menschen mit Hörminderung gedacht. Die Pfarrerin sprach und die Gottesdienstbesucher konnten auf einer Leinwand mitlesen. Auf die Schwierigkeiten dieser Menschen wurden wir aufmerksam gemacht.

Nach 11 Uhr ging es in den wunderschönen Brauereigasthof, wo es u.a. Maultaschen in Biersud gab. Um l3 Uhr waren wir zu einer Führung im Brauereimuseum angemeldet. Hier wurde auf teils lustige Art erklärt, wie aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser Bier hergestellt wird und was für Geräte und Einrichtungen früher und heute notwendig sind. Zum Abschluss gab es noch Kostproben von den verschiedenen Biersorten, die hier produziert werden.

2. Ausflugsziel war das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach, das wir durch einen kleinen Umweg durch die sonnige Landschaft, viel Wald, kleine Dörfer mit Fachwerkhäusern, erreichten. Wir hatten 2 Stunden zur freien Verfügung, es schmeckten Schwarzwälder Torte und Kaffee. Im Museum bestaunten wir die Stroh gedeckten Bauernhäuser und Höfe früherer Zeiten, die Einrichtungen und Geräte sowie Lebensweise der Bauern und Flößer. Um 18 Uhr traten wir die Heimreise über oft enge, kurvenreiche Straßen und schöne Schwarzwaldorte, erreichten bei Rottweil die A 81, von dort ging es flott heimwärts. Zusammen mit den Gästen aus Eberstadt und Weinsberg wurden den ganzen Tag über viele alte Volkslieder gesungen. Gegen 20.30 Uhr erreichten wir wohlbehalten die Heimat mit dem Gefühl, einen rundum gelungenen, erlebnisreichen Tag verbracht zu haben.

I. Weitbrecht, R. Supp, P. Reinhold

 

Abendstille überall 2010 - Impressionen

 


 2009 - Psalmen

Durch das Jahresmotto der Landeskirche „Zum Singen bringen“ angeregt, hat uns das Thema Psalmen

das ganze Jahr über begleitet.

Passend zu den jeweiligen Gottesdiensten, an denen der Chor die musikalische Begleitung übernahm, waren dies Psalmvertonungen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen und Epochen.

So haben wir an Ostern und an der Konfirmation gesungen.

Ein Höhepunkt im ersten Halbjahr war der gemeinsame Abendsinggottesdienst „Psalter und Harfe wacht auf“ mit der Grundschule am Vorabend des Sonntag Kantate, wo in abwechslungsreicher Weise 14 Psalmlieder gesungen wurden.

Auch das Gemeindefest stand unter einem Psalmmotto „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“. Zusammen mit dem Akkordeonorchester Langenbrettach haben wir Psalmlieder musiziert.

Zum Reformationstag sangen wir Psalmlieder Luthers.

Anfang November bekamen wir Besuch von Hr. Prof. Leube, der uns und unseren zahlreichen Gästen aus Weinsberg und Neuenstadt einen sehr interessanten Vortrag „15 Arten, einen Psalm zu singen“ mitbrachte, so dass die ganzen 1 ½ Stunden über fast nur gesungen wurde.

Hoch motiviert bereiteten wir uns auf unser Konzert „Psalmenklang“ vor.

Unter Mitwirkung eines Instrumentalensembles und Solisten begeisterte der Chor mit unterschiedlichsten Psalmvertonungen am Vorabend des 1. Advent in unserer Leonhardskirche und eine Woche später in der Klosterkirche Lichtenstern, wo wir eingeladen waren, unser Konzertprogramm im Rahmen des Advents- und Weihnachtsmarktes zu wiederholen.

An Weihnachten sang der Chor verschiedene Weihnachtslieder u.a. das berühmte alte Quempaslied (Den die Hirten lobeten sehre) in verteilten Stimmen,

Im neuen Jahr wird der Chor am Visitationsgottesdienst, an Karfreitag, an der Konfirmation und Goldkonfirmation und bei verschiedenen anderen Gottesdiensten mitwirken.

Zum Ende des Jahres wird wieder eine geistliche Abendmusik und /oder ein kirchenmusikalischer Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores und evt. eines Gastchores stattfinden.

 

 

 

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