Sonntag Kantate, 2. Mai 2021

 

 

1) Du meine Seele, singe, / wohlauf und singe schön
dem, welchem alle Dinge / zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben / hier preisen auf der Erd;
ich will Ihn herzlich loben, / solang ich leben werd.

2) Wohl dem, der einzig schauet / nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet, / der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen, / den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen / bleibt ewig ungetrübt.

8) Ach ich bin viel zu wenig, / zu rühmen Seinen Ruhm;
der Herr allein ist König, / ich eine welke Blum.
Jedoch weil ich gehöre / gen Zion in Sein Zelt,
ist's billig, daß ich mehre / Sein Lob vor aller Welt.

 

 

 

 

 

Singen Sie gerne? - Diesen Sonntag ist Kantate („Singet!“).

An diesem Sonntag wird die Wertschätzung für Gesang und die Kirchenmusik in den Gottesdiensten thematisiert! – eigentlich!

Still geworden ist es in den Kirchen unserer Gemeinde. Wir feiern gerade keine Gottesdienste und bieten auch sonst nichts an, zu dem Menschen zusammenkommen, um zu singen oder anders Musik zu genießen. Keine Orgel, keine Gitarre, kein Gemeindegesang, kein Chor, keine Konzerte – eigentlich!

Ich singe und musiziere gerne! Zur Zeit auch in der Kirche, wenn wir eigentlich Gottesdienst miteinander feiern, einfach um die Kirche zu füllen – mit Musik, die dann nach draußen dringt – neugierig macht – bewusst macht – eigentlich wäre jetzt Gottesdienst – Verkündigung des Wortes Gottes durch Gebet, Predigt, Musik. Dabei genieße ich die Vibrationen, die sich von den Stimmbändern im Körper ausbreiten, die Töne einfach fließen zu lassen – aus Saxophon, Klavier oder der Gitarre.

Aber mir fehlt die Gemeinschaft beim Musizieren – Menschen, die mitsingen, klatschen, sich über die Töne, den Gesang freuen. Die vielfältigen Stimmen und die Stimmung und die Melodien tragen mich, bringen mich zum Nachdenken – und oft ist es einfach nur schön miteinander zu singen bzw. Musik zu machen.

Und - ich höre gerne und viel Musik – und gerne auch laut. Ich genieße die Bässe, spürbar in meinem Bauch – der Rhythmus, der mich mitnimmt, mich in Bewegung bringt – die Melodien schön schwebend oder auch voller Spannung, die sich dann wieder in Wohlklang auflöst – die Texte, die mir aus der Seele sprechen – die lauten und leisen Töne.

Wenn es mir gut geht, dann trällere ich ein Lied vor mich hin – auch hinter der Maske – und mit manchen Liedern bringe ich meinen Protest zum Ausdruck, mein Leiden, meine Sorgen.

Psalm 98 gehört zu Kantate…

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr lässt sein Heil verkündigen; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.

Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel, aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

Jauchzet dem Herrn, alle Welt, singet, rühmet und lobet!

Lobet den Herrn mit Harfen, mit Harfen und mit Saitenspiel!

Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem Herrn, dem König!

Das Meer brause und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.

Die Ströme sollen in die Hände klatschen, und alle Berge seien fröhlich vor dem Herrn;

denn er kommt, das Erdreich zu richten. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.

Dieser Psalm ist ein Lied, das Gottes Gerechtigkeit besingt – voller Gewissheit, voller Hoffnung.

„Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm!“ … „…vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.“

Ein Danklied an Gott. Wo Menschen unterdrückt sind, greift Gott ein. Wo Menschen missachtet werden, greift Gott ein. Wo Menschen ihr Recht nicht bekommen, greift Gott ein – mit seiner rechten, starken Hand, mit seinem heiligen Arm.

Das singt der Psalmist laut heraus. Lobt Gott mit allem an Instrumenten, die ihr habt – mit Harfen und Saitenspiel, mit Trompeten und Posaunen!

Und gleichzeitig ist es ein Hoffnungslied. Wie oft werden Menschen in dieser Welt missachtet und unterdrückt und den Gewalttätigen wird einfach ein Einhalt geboten: den Kriegstreibern, den Terroristen, den Mobbern, den Diktatoren.

Der Psalm lässt die Hoffnung laut werden, dass Gott letztlich seine Gerechtigkeit aufrichtet. „Er wird den Erdkreis richten…“ Wie?, darauf gibt es wohl nicht d i e Antwort – aber aus meinem Leben durchaus die Erfahrung, dass Menschen ihr Leben früher oder später verantworten, in die Wahrheit ihres Lebens blicken müssen. Das ist für mich dann der Moment der Gerechtigkeit Gottes. Keine mich selbst schützenden Entschuldigungen, keine Ablenkungsmanöver – dann ist Wahrheit angesagt – keine alternativen Wahrheiten, sondern Wahrheit im Angesicht Gottes.

In Gegenwart und Zukunft – Gott wirkt Gerechtigkeit. Das besingt der Psalmist in seinem Psalm – kraftvoll und laut – und er lädt uns ein mitzusingen – das Lied von der Gerechtigkeit, die Gott uns Menschen bringt.

Vielleicht haben Sie ja heute noch Lust zu singen!? In der Küche beim Kochen; unter der Dusche; im Bad, da ist die Akustik so schön; bei einem Spaziergang – einfach so – ein Lied gegen den Frust - ein Lied, weil es trotz des ganzen Corona-Mists, gut geht - ein Friedenslied - ein Liebeslied - ein Danklied – ein Lied Gott zu loben - …

Ihr Pfarrer

Bernd Burgmaier

 

 

 

 

Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen feiert die

Evang. Verbundkirchengemeinde Eberstadt - Gellmersbach

bis auf weiteres keine Präsenzgottesdienste.

Pfarrer Burgmaier wird zu den angekündigten Gottesdienstzeiten

an den Gottesdienstorten zum Gespräch vor Ort sein.

Wir bitten um ihr Verständnis und hoffen,

dass die Impfungen bald Effekt zeigen,

dass wir wieder unbeschwert und sicher

miteinander Gottesdienst feiern können.

Gesundheit und Gottes Segen wünscht

Ihr Pfarrer Bernd Burgmaier

 

 

Hygienekonzept für den Gottesdienst

(der Verbundkirchengemeinde Eberstadt - Gellmersbach)

im sog. „Stadtgarten“ Ringstraße, 74189 Weinsberg-Gellmersbach

 Wir erwarten pro Gottesdienst ca. 50 Teilnehmer, incl. Mitwirkende.

Es gibt 2 Zugänge. Dort gibt es Desinfektionsmittelständer und medizinische Masken.

Die Zugänge sind mit je 1 Person besetzt, die die Teilnehmer

1. namentlich erfassen und

2. auf ihre Plätze einweisen.

Familien aus einem Haushalt sitzen/stehen zusammen.

Die Abstände zwischen den Personen bzw. Familien betragen mindestens 2 Meter.

Die Gottesdienstbesucher tragen die ganze Zeit medizinische oder FFP2-Masken.

Singen der Gottesdienstbesucher ist nicht erlaubt.

Die 4 Sänger/Innen (für stellvertretendes Singen, mit Mikrofonen) halten untereinander

2 Meter Abstand und sind 5 Meter von den Zuhörern entfernt.

Es wird im Gottesdienste darauf hingewiesen,

auch nach der Veranstaltung die gebotenen Abstände zu halten.

Personen, die Krankheitssymptome wie Fieber, Schnupfen, Husten haben, sollen nicht am Gottesdienst teilnehmen.

Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, z.B. Opferdosen, Stühle ist gewährleistet. Toiletten sind nicht vorhanden.

 


Folgende Gottesdienste sind im Stadtgarten vorgesehen:

Sonntag, 25. 04. 9.30 Uhr entfällt

Sonntag, 09. 05. 9.30 Uhr entfällt

Sonntag, 30.05. 9.30 Uhr

Sonntag, 13.06. 9.30 Uhr

Sonntag, 27.06. 9.30 Uhr

Sonntag, 11.07. 9.30 Uhr

Sonntag, 25.07. 9.30 Uhr

 

Susanne Weingart-Fink

für den Kirchengemeinderat Gellmersbach

 

 

 

 

 

 

Die Gruppen und Kreise finden aufgrund der neuesten Entwicklungen  nicht statt.

Das Sekretariat ist Dienstag von 14.30-16.30 Uhr besetzt.

Die Geburtstagsbesuche und Jubiläumsbesuche sind bis auf weiteres ausgesetzt.

Selbstverständlich können Sie sich aber im Pfarramt melden
Tel. 07134/4898 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gottesdienste: TV, Radio, Internet

 

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Gottesdienst zu Hause zu feiern:

Auf der Homepage der Landeskirche finden Sie Online-Gottesdienste.

Auch die Gemeinde auf dem Schönblick bietet immer sonntags um 10:00 Uhr einen Livestream ihres Gottesdienstes an: livestream-Schönblick 

Online-Kindergottesdienst mit Landespfarrer Frank Widmann: an jedem Sonntag um 10 Uhr.

Für Kinder gibt es Sendungen mit dem Holzwurm Fribo. Geeignet ab ca. 5 Jahren und fürs Grundschulalter, ca. 30 Min., mit biblischer Geschichte, Basteltipps etc. -> www.fribos-dachboden.de

 
Fernsehgottesdienste gibt es auf ARD und ZDF. Auch bei Bibel.TV gibt es einige Angebote: 
7.45 Uhr ERF-Gottesdienst
10.00 Uhr ERF-Gottesdienst
11.30 Uhr ERF-Gottesdienst

 

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